Mit Julian Francis Bisesi, Julia Goldberg, Sebastian Klein, André Lassen, Ian McMillan, Alexandra Meyer, Sabine Schädler, Christoph Türkay; Regie/Bühne: Felix Meyer-Christian; Musik: Henrik Schimkus (live), Matthias Reiling; Dramaturgie: Christina Bellingen; Kostüm: Katharina Kraatz, Angela Anzi; Regieassistenz/Dramaturgie: Marlene Hartmann
ca. 60 Minuten – Schauspiel
Sturm auf St. Pauli - eine Elbutopie frei nach Shakespeare
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Eine Insel. Eine Welt, in der Fantasie zur Realität wird. Freiheit, Schönheit, Kunst, Wahrheit und Liebe für fast alle, die es ertragen können. Prospero, ein Zauberer und verbannter Kunst-Utopist. Die Schiffbrüchigen, im Streben nach Macht, Herrschaft und Sex. Miranda und Ferdinand, junge Großstadt-Liebende im Strudel von Rausch und Diskurs, von Politik und Pop. Die Insel heißt St. Pauli. Fantasie und Realität wandeln sich zu Geschichten der Menschen vom Kiez.
Das Märchendrama „Der Sturm“ fokussiert die Selbstfindungsprozesse seiner Figuren zwischen Illusion und Wirklichkeit. Es stellt die Frage nach dem Recht auf eine letzte Utopie. Die Totalvision der Kunst! Pocahontas, Che Guevara und Jonathan Meese. Denn im Traum der Neuen Welt haben alle Platz. „Another World is possible!“. Zivilisation trifft auf Illusion, trifft auf Utopie, trifft auf Märchen, trifft auf Gewalt, trifft auf Liebe, trifft auf Songs, Songs, Songs. Und wenn’s so richtig scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da.“ Ein Tribut an diese Stadt.
Felix Meyer -Christian studierte Geographie, Völkerrecht und Umweltmanagement in Berlin und Lissabon und absolvierte Praktika in Asien, Süd- und Nordamerika. Seit 2008 studiert er Regie an der Theaterakademie in Hamburg. Regiearbeiten mit der costa compagnie und performative und installatorische Arbeiten im Kollektiv RUBIKON in Hamburg.